© Peter & Doreen Cooper

In der Indian Summer Edition werden Projekte verwirklicht, welche in Romanform an hervorragende und großartige Naturvölker erinnern möchten. Es ist uns ein Bedürfnis, mit unseren bescheidenen Mitteln jenen zu gedenken, die einen verzweifelten und hoffnungslosen Kampf bei der Eroberung des amerikanischen Kontinents ausfechten mussten und selbst noch heute im 21. Jahrhundert eine unterdrückte Minderheit im eigenen Land darstellen.

Es spielt hierbei keine Rolle, ob es sich um Völker der heutigen USA oder des heutigen Kanadas handelt.

Wer ähnliche Interessen verfolgt oder einfach nur neugierig geworden ist, findet auf den nachfolgenden Seiten Informationen zu unseren Buchprojekten und ist herzlich eingeladen, auf unserer Homepage zu verweilen!

Die monumentale Romanreihe „Das Herz der Sioux“ stellt für uns also nicht nur eine Hommage an das Volk der Lakota-Sioux und deren einmalige und wundervolle Kultur dar, sondern richtet sich an alle Roten Völker!

So finden auch Romane über Völker des östlichen Waldlandes, wie die einmaligen Susquehannock oder die unvergleichlichen Irokesen, um nur einige zu nennen, oder auch die Kiowa der südlichen Plains bei uns ihr berechtigtes Dasein.

Persönliches

Wo wir wohnen:

mitten in der wunderschönen „Mecklenburgischen Seenplatte“

in unserer Wahlheimat Neubrandenburg

Was wir mögen:

Loyalität, Fairness & Harmonie

Was wir nicht mögen:

Ungerechtigkeit, Lügen, Doppelzüngigkeit, Respektlosigkeit, Unzuverlässigkeit

Peter Cooper / Alias Peter Marsh

Sternzeichen:

Steinbock / Schneegans

bevorzugtes Wetter:

Wintersturm, Gewitter

Bevorzugte Orte:

am Waldsee zwischen hohen Bergen und natürlich freie Sicht über die Plains

Farben:

blau, grün und alle Töne zwischen weiß & schwarz

Tätigkeiten:

Berufsautor, Ghostwriter, Marketing

bis ca. 2000 Drummer in verschiedenen Metaller- & Art-Rock-Kapellen

Doreen Cooper / Alias Éeny Marsh

Sternzeichen:

Widder / Falke

bevorzugtes Wetter:

Sommer mit viel Sonne

Bevorzugte Orte:

Natur und vor allem unter Palmen am Meer

Farben:

olivgrün und alle warmen Herbsttöne

Tätigkeiten:

Berufsautorin, Ghostwriter und Lektorin, Marketing

bis ca. 2010 Mitglied in Punkrock Band

Wie ich zu Indianerbüchern kam?

Eigentlich begann es, als ich fast schon 9 Jahre alt war und gerade damit anfing, meine ersten „richtigen Bücher“ zu lesen.

Mein Vater, Alfred Marschinkowski, er war Busfahrer, brachte mir irgendwo von unterwegs ein recht ansehnliches Buch in einem Leineneinband mit. Da mein Vater vor allem „Indianer-Western“ liebte, hatte er auch kein Problem damit, dies an seinen Sohn weiterzugeben. So verwunderte es auch niemanden in meiner damaligen Familie, dass es sich bei dem Buch um James Fenimore Coopers „Der letzte Häuptling der Mohikaner“ (Verlag Neues Leben, 6. Auflage von 1971) handelte.

Natürlich, bevor ich mich an den Seiten festbiss, um mich darin zu verlieren, blätterte ich in meiner Neugierde erst einmal durch, um mir die vielen Illustrationen mit den Indianern anzusehen.

Ich kannte bisher ja nur den früheren Hollywood-Typus des „Prärieindianers“, wo  fast alle Indianerdarsteller Stirnbänder trugen, damit die Perücken nicht verrutschten. Es war wohl die DEFA mit Chingachgook – Die große Schlange von 1967, die als eine der ersten auf Stirnbänder verzichtete und so staunte ich nicht schlecht, dass es auch noch andere, wie die Waldlandindianer gab.

Zur selben Zeit, es war im Dezember 1972, da lief obendrein wie zu fast jedem damaligen Jahresende ein heute von vielen als legendär bezeichneter Vierteiler. Ich spreche von keinen anderen als „Die Lederstrumpf Erzählungen“, welche mich trotz der Umsetzung, ich bitte dafür aufrichtig um Verzeihung, in meiner kindlichen Naivität dennoch vollkommen faszinierten und ein erstes, nicht mehr zu löschendes Strohfeuer entfachten. Die leidigen Spätfolgen des gewaltigen Flächenbrandes, welcher hieraus entstehen sollte, bekommen unsere lieben Freunde und geschätzten Leser nun schon seit über zwei Jahrzehnten zu spüren.  Ein fettes Sorry also auch dafür.  😉

Jedenfalls, nur knapp 3 Monate später wurde ich über einen längeren Zeitraum wieder einmal von meiner geliebten Oma namens Else Schnur betreut. Von ihr bekam ich, ein für meine Verhältnisse wieder recht stattliches Buch, „Der Bienenjäger“, zum „Ansehen der Bilder“. Einst hatte es ihrem jüngsten, verwundet heimgekehrten, dennoch an den Spätfolgen „Stalingrads“ schon in den 50ern verstorbenem Bruder Karl-Heinz Bormann gehört.

… und da waren sie ja schon wieder, „diese Waldlandindianer“, gemeinsam mit Bären und auch Bienenschwärmen ohne Ende und ein brennendes Blockhaus, zusammen mit einem Häuptling und dem Untertitel: „Der Überfall auf das Honigschloss“ … meinen kindlich staunenden Blick hätte man irgendwie festhalten sollen …

Ältere Leute haben ja oft die leidliche und für junge Menschen absolut nicht nachvollziehbare Angewohnheit, tatsächliche Mittagsruhe zu halten. Ein fürchterliches Laster, von welchem sich meine liebe Éeny und ich inzwischen auch ab und an gerne mal verführen lassen.

Jedenfalls, bevor meine Oma für ein „gutes halbes Stündchen“ ihre Augen schloss, las sie mir immer zwei oder auch drei Seiten aus „Der Bienenjäger“ vor.

Das Ende vom Lied: „Klein Peter“ musste unbedingt lernen, Fraktur zu lesen, wollte er nicht erst nach mehreren Wochen erfahren, wie es weiter- und vor allem auch ausging … und so lernte er es ganz fleißig. Zur Belohnung gab es von seiner lieben Oma nur wenig später eines der streng limitierten Exemplare einer speziellen Auswahlreihe des Volksverbandes der Bücherfreunde und deren eigenem Wegeweiser-Verlag-Berlin.

Es war der komplette „Lederstrumpf“ von 1928 mit 580 Seiten, natürlich in Weiss-Fraktur dafür aber illustriert von keinem Geringeren als Max Slevogt. Keine Ahnung, wen auch immer meine Oma dafür bestochen hatte, aber ich vermute mal ganz stark, dass dabei sicher auch ihr unschlagbarer Pflaumenkuchen eine nicht ganz unwichtige Rolle gespielt hat.

Nun ja, zu den unzähligen in ihren Unterröcken eingenähten Karl-May-Büchern, welche sie mir in den 70ern von ihrem anderen Bruder Willi aus Westberlin mitbrachte, muss ich wohl weiter nichts mehr sagen.

Doch auch Omas Tochter, meine Mutter namens Erika, hatte ihren nicht unerheblichen Anteil an der unheilbaren und folgenschweren Infizierung ihres Nachwuchses, war sie doch nicht ohne Grund Wismars beste Kundin im damaligen „Antiquariat hinter dem Rathaus“.

So darf ich dank auch ihres Engagements u. a. auf die sehr seltene ungekürzte Sonderausgabe (1953) von „Die Söhne der Großen Bärin“ blicken, eine Fassung, welche einen ganz besonderen Schluss beinhaltet, der leider durch unüberlegte Kürzungen nur sehr wenigen Lesern zugänglich gemacht wurde.

… und eines der Endresultate all dieser vielen Einflüsse, wie immer man selbige heute auch werten mag, ist neben „Das Herz der Sioux“ und anderen Romanen nun auch der neu bearbeitete „Der Bienenjäger“, welcher hier jetzt vor uns liegt und somit ebenfalls als eine unausweichliche Folge all dieser vielen „schicksalhaften“ Verknüpfungen anzusehen ist. 

Danke liebe Oma, lieber Papa & auch Mutti, die ihr nie erfahren solltet, was ihr mit euren Büchern angerichtet habt … und wo immer ihr jetzt auch seid … ihr drei ganz allein tragt daran die Schuld! 😊